Die fünfte Säule im Naturhotel
Soziales Engagement
Fünfte Säule: Soziales Engagement, Kunst & Kultur.
Gerne möchten wir in diesem Beitrag das soziale Engagement des Naturhotels Chesa Valisa näher vorstellen.
Die fünfte Säule geht weit über traditionelle Gastfreundschaft hinaus – mit Herz und Engagement setzen wir uns aktiv für soziale Projekte ein. Unser tägliches Handeln soll nicht nur unsere Gäste, NaturTALENTe und die Menschen in unserer Umgebung nachhaltig bereichern, sondern auch denen helfen, die weniger Glück haben als wir.
Wir sind überzeugt, dass jede kleine Initiative und jedes Projekt einen wertvollen Beitrag dazu leisten, mehr Solidarität und Verantwortung in die Welt zu bringen.
Für Familie Kessler und die NaturTALENTe ist es eine Herzensangelegenheit, sich sozial zu engagieren und Bedürftige zu unterstützen.
Klares Wasser für klare Sicht
Die Organisation "EinDollarBrille"
Seit 2020 unterstützt das Naturhotel die Organisation „EinDollarBrille“.
Laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation leiden weltweit 158 Millionen Menschen unter Kurzsichtigkeit. Viele von ihnen leben mit weniger als einem US-Dollar pro Tag und können sich keine Brille leisten. Das hat weitreichende Folgen: Kinder können dem Unterricht nicht folgen, Erwachsene sind nicht in der Lage, qualifizierte Arbeit zu finden und ihre Familien angemessen zu versorgen – ein echter Teufelskreis.
Unter dem Motto „Klares Wasser für klare Sicht“ erheben wir einen solidarischen Euro pro Nacht für das sonst kostenloses Quellwasser. Die Hälfte des Betrags wird an die Organisation der „EinDollarBrille“ gespendet, um Brillen in den ärmsten Regionen der Welt zu finanzieren, die andere Hälfte fließt als Bildungseuro direkt in die Arbeit der GASCHT- der Gastgeberschule für Tourismusberufe in Vorarlberg.
Stand November 2024: Dank der Unterstützung unserer Naturhotelgäste konnten bereits 17.000 Menschen mit Brillen und damit einer klaren Sicht geholfen werden!

Freundschaft und soziales Engagement
Spende für Ausbildungsprojekt in Nepal
Für die Gastgeber, Familie Kessler ist es seit jeher ein Anliegen, einen positiven Beitrag zu leisten. Deshalb wurde die alte Küche nicht einfach entsorgt, sondern aufbereitet und im Jahr 2019 verkauft, und der Erlös floss in den Wiederaufbau eines gastronomischen Ausbildungsprojekts in Nepal.
Wie kam es zu der Entscheidung, nach Nepal zu spenden?
Die Geschichte begann mit Tshering Lama, einem Sherpa aus Nepal, der vor einigen Jahren nach Österreich kam, um an einem Austauschprogramm für Sherpas teilzunehmen. Während dieses Programms hatte er die Möglichkeit, an der renommierten Hotelfachschule Villa Blanka in Innsbruck eine Ausbildung zu absolvieren, wo er auch David Kessler traf. Die beiden wurden schnell enge Freunde. Nachdem Tshering Lama nach Nepal zurückgekehrt war, gründete er eine touristische Schule, die junge Nepalesen:innen in den Bereichen Küche, Service und Etage ausbilden. Das Projekt war erfolgreich, bis Nepal 2015 von einem verheerenden Erdbeben heimgesucht wurde, bei dem auch die Schule bis auf die Grundmauern zerstört wurde. Doch Tshering Lamas Traum, die Schule fortzuführen, sollte nicht enden. Er nahm Kontakt zu seinen Freunden in Österreich auf, und durch zahlreiche Spenden konnte die Schule 2018 wiedereröffnet werden.
Um die Qualität der Ausbildung langfristig zu sichern, spendeten Familie Kessler gemeinsam mit ihren langjährigen Partnern Lohberger und Fichtel, Experten für Küchen- und Kühltechnik, einen fünfstelligen Betrag.

„Die beste Art, sich selbst zu finden, ist, sich in den Dienst anderer zu stellen.“
Mahatma Gandhi
Leidenschaft und Herzblut
Eishockeyausrüstung für Mädchen aus Ladakh
Für Klaus Kessler war das Reisen schon immer eine seiner großen Leidenschaften und so führte ihn seine Reise 2018 in den Himalaya, wo er auf die Mädchen einer Eishockeymannschaft traf. In einem Gespräch vor Ort erfuhr der Senior Chef von ihrer Begeisterung für den Sport und den vielen Herausforderungen, denen sie gegenüberstanden, vor allem in Bezug auf die unzureichende Ausrüstung. Tief berührt von der Geschichte und den schwierigen Umständen, in denen sich die Mädchen befanden, entschied sich die Familie, das Team mit neuer Eishockey-Ausrüstung zu unterstützen.







































































































