Natürlich & nachhaltig
Holzhotel mitten in den Bergen
Ein Hotel in Vorarlberger Holzbauweise, ausschließlich von heimischen Handwerksbetrieben und aus heimischen Materialien gebaut, in dessen Architektur sich die Werte der Hoteliersfamilie Kessler widerspiegeln. Nachhaltigkeit, Natürlichkeit, Regionalität, Authentizität und die Verbindung zwischen Tradition und Moderne. Hier in unserem Hotel im Kleinwalsertal werden alle Vorzüge von natürlichen, heimischen Baustoffen wie Glas, Lehm oder Holz genutzt. Holz im Besonderen haucht unserem Hotel Leben und Gemütlichkeit ein. Holz dient der Temperatur- und Schalldämmung. Holz hat viele positive Eigenschaften, die sich auf die Schlafqualität und Entspannung auswirken. Holz sorgt für ein angenehmes, reizarmes Raumklima. Vor allem wenn Allergiker Urlaub machen, hat Holz als Baumaterial viele Vorteile.
Und Holz prägt seit Jahrhunderten das Ortsbild im Kleinwalsertal. Ersichtlich wird das unter anderem im über 500 Jahre alten Stammhaus unseres Vorarlberger Bio-Hotels. Damit dieses Kleinod der Behaglichkeit und des Wohlbefindens noch für viele, viele Generationen erhalten bleibt, fügt sich auch unser Holzhotel natürlich in das idyllische Landschaftsbild der Region ein.
Die Einfachheit des Urlaubens
Der komfortable Genuss in einem Holzhotel
Im Naturhotel Chesa Valisa zeigt sich, dass wahrer Luxus in der Schlichtheit und Echtheit liegt.
Die Architektur aus heimischem Holz schafft eine warme, beruhigende Atmosphäre – und verbindet ästhetisches Design mit einem spürbar gesunden Raumklima.
Hier erleben Sie Genuss in seiner ganzen Vielfalt:
- Entspannung beim Ayurveda, Yoga oder in unserem Wellnessbereich
- Bewegung beim Skifahren im Winter oder Wandern im Sommer
- Kulinarik im Bio-Restaurant Kesslers Walsereck – regional, frisch und 100 % bio
So entsteht ein Urlaub, der leicht, natürlich und rundum wohltuend ist – ganz im Sinne der Einfachheit des Seins.

Ein wahrhaft besonderes Haus
Hotelarchitektur aus Vorarlberg verbindet Tradition & Moderne
Der Vorarlberger Architekt Hermann Kaufmann ist bekannt für seine klaren Linien, seine Reduktion auf das Wesentliche und sein Gespür für nachhaltige Architektur. Für das Naturhotel Chesa Valisa vereinte er diese Prinzipien mit der typischen Vorarlberger Holzbauweise – und schuf so ein Gebäude, das Tradition und Moderne, Funktionalität und Behaglichkeit auf besondere Weise verbindet.
Das Ergebnis ist eine Architektur der Ruhe: offen, hell und dennoch geborgen. Sie schafft Räume, die zum Durchatmen einladen – ganz im Sinne der Natur und der Philosophie unseres Hauses. Für den Umbau des Naturhotels Chesa Valisa wurde Hermann Kaufmann 2002 für den Staatspreis für Architektur in der Kategorie Tourismus und Freizeit nominiert.

Besondere Eindrücke mit ganz viel Holz aus unserem Hotel
Hotelier Klaus Kessler über die Philosophie hinter der Architektur
Werte, die man sehen und spüren kann
„Eine gesunde Ernährung mit wertvollen Lebensmitteln aus der Region, die enge Zusammenarbeit mit der heimischen Landwirtschaft, der Einsatz baubiologisch hochwertiger Materialien – nach Möglichkeit aus der Umgebung –, sowie die ökologische Erneuerung und klare architektonische Linie unseres Hauses: Das sind die Werte, die uns leiten. Sie spiegeln sich in der Architektur von Hermann Kaufmann und in der nachhaltigen Umsetzung des gesamten Baukonzepts wider.“ — Hotelier Klaus Kessler

Schritt für Schritt
Bis zur heutigen Architektur unseres Holzhotels
Alle Bauphasen sprechen eine einheitliche Designsprache – so hat Familie Kessler gemeinsam mit dem Architekten Hermann Kaufmann einen beeindruckenden Hotelkomplex geschaffen.
Aufgabe des 2002 errichteten Zubaus war es, eine Verbindung zwischen dem mittlerweile veränderten Altbau und einem in den 1960er-Jahren gegenüber errichteten Zimmertrakt „Pension Schuster“ herzustellen. Allerdings musste dazu die Gemeindestraße, die beide Bauten trennte, verlegt und an die Nordseite hinter den Hauptbau geführt werden.
Der Zubau gibt dem heterogenen Ensemble eine neue Mitte. Er definiert den Empfang, schafft einen ruhigen Hof mit Gastgarten, stellt Aufenthalts- und Serviceflächen bereit und entlastet funktionell und räumlich den Bestand.
Stampflehmwände des bekannten Künstlers Martin Rauch schaffen im Eingangsbereich und im Weinkeller ein angenehmes Raumklima, regulieren die Luftfeuchtigkeit und symbolisieren das Element „Erde“. Auch die Elemente „Wasser“ und „Feuer“, durch einen bestehenden kleinen Bach als Wasserfall in den Innenhof geleitet und durch eine aus gestampftem Lehm gebaute offene Feuerstelle sichtbar, bereichern das Raumerleben.
Zwar bringt der formal reduzierte und in einer Holz-Glas-Konstruktion leicht geschwungene Bau ein neues Element dazu, vermeidet aber gerade dadurch jede Anbiederung und verfällt nicht in den Fehler der Kulissenkultur, die das touristische Bauen allzu oft prägt. Er schafft mit einer neuen Rezeption, Lobby, Wintergarten, Kinderbereich, Seminarraum, Naturladen und Weinkeller ein neues „Kommunikationszentrum“ des Hotels.
2005 wurde an der Südostseite des alten Gasthauses ein Zubau für eine Speisesaalerweiterung angefügt. Auch hier zeigt man bewusst kontrastierend zum Bestand die neue Architektursprache – naturbelassenes Holz und Glas.
Im Jahr 2007 wurde die südwestseitige „Pension Schuster“ aufgestockt, thermisch sowie strukturell saniert und die Wellnessabteilung seitlich erweitert. In ihrer Gestaltung wurde sie an den Verbindungsbau angeglichen, die naturbelassene, horizontale Fichtenholzverschalung bringt den Bau zurück in die Architektursprache der alpinen Region. Dieses Material dominiert auch die Innenräume in Kombination mit lehmverputzten Wänden.
2015 wurde ein neuer Yogaraum auf der bestehenden Erdgeschossdecke im ersten Obergeschoss des nördlichen Gebäudetraktes angebaut.
Die hangseitig vorgelagerte Terrasse wurde zwischen den bestehenden Seminarraum und die neue Außenfassade gespannt. Die Fassadengestaltung erfolgte analog zum bereits erweiterten Wellnessbereich in einer Kupferblechverkleidung.
2016 wurde das südlich situierte, freistehende Gästehaus „Haus Franziska“ aus den 1950er-Jahren grundlegend saniert und umgebaut. Das Untergeschoß und das Erdgeschoß wurde erweitert, ein Teil des Bestandgebäudes abgebrochen, das erste und zweite Obergeschoß in Holzbauweise neu errichtet.
In den beiden Obergeschossen sind 14 Gästezimmer, im Erdgeschoß eine großzügige Privatwohnung untergebracht. Die Fassadengestaltung lehnt sich durch die offene, horizontale Schirmschalung an das bereits sanierte Naturhotel Chesa Valisa an. Auch hier wurde, wie schon beim Anbau 2002, bei der Innenraumgestaltung auf natürliche Materialien (Holz, Filz, Wolle) gesetzt. Haus Chesa mit dem Stammhaus und das Chalet sind nicht miteinander verbunden.
Das neue „Naturhotel Chalet“ rundet das gesamte Ensemble ab und verstärkt Eigenschaften wie Geborgenheit, Klarheit, Ruhe und Sinnlichkeit.
Das Thema Nachhaltigkeit wird über viele Bereiche erfüllt, denn das stimmige Konzept wird auch im kulinarischen Angebot fortgesetzt: 100 % Bio und regionale Produkte dominieren die Küche.
Insgesamt reagiert das Projekt auf den auf Qualitätssteigerung abzielenden Strukturwandel in der Tourismuswirtschaft. Eine vorbildliche Reorganisation und Nutzwertsteigerung unkoordiniert gewachsener Teile eines Tourismusbetriebes. Die durchgehenden gestalterischen Maßnahmen führen das einst sehr heterogene Ensemble zusammen. Es ist eine Hotelanlage mit ca. 100 Betten entstanden, deren Größe nicht wahrnehmbar ist und als Muster für angepasstes Bauen in alpinen Regionen gelten kann.
Auch bei diesem Umbau gehen wir wieder mit viel Sorgfalt und Geduld heran. Wichtig ist der Familie Kessler nun nicht mehr größer zu werden, sondern den Gästen mehr Komfort zu bieten.
Zusammen mit unserem Architekten Herrmann Kaufmann realisieren wir gleich mehrere große Projekte: Die Naturhotel Bio-Küche wurde vergrößert und mit modernster Technik der Firma Lohberger ausgestattet. Der Service bekam ein großes Backoffice, wodurch das Restaurant entschleunigt wurde.
Durch das neue Backoffice konnte der ehemalige Schankbereich als neuer Buffetbereich gewonnen werden. Hier gibt Familie Kessler den hochwertigen Bio-Produkten viel Raum, um zu wirken. Die zwei neuen Stuben „Gerberstube“ und das „Kesslers Walsereck“ bringen mehr Sitzplätze und eine atemberaubende Aussicht direkt auf die Skipiste bzw. auf Hirschegg. Die Gästezimmer im dritten Stock sind nun auch mit dem Aufzug erreichbar.
Die Lieferanteneinfahrt wurde unterirdisch verlegt, um den Anfahrtsbereich der Naturhotel-Gäste noch ruhiger zu gestalten. Natürlich wurde der gesamte Nordbau des Stammhauses in gewohnter Manier des Architekten Herrmann Kaufmann gebaut und mit traditionellen Vorarlberger Holzschindeln verkleidet.
Die Lodges sind klimaneutral, die Dächer begrünt. Für die Einrichtung der 16 Wohnungen mit maßgeschneiderten und nachhaltigen Möbeln in Hotelzimmer-Qualität sorgte der bekannte Tischler Walter Ritsch aus Dornbirn.
Weitere Highlights der rund 30 m² großen Luxus-Personal-Wohnungen sind Wintergarten, Terrasse oder Garten, Bäder mit Regenwalddusche, bodentiefe Fensterfronten mit Bergpanorama und Garagenstellplätze mit Elektrotankstellen.
Im Frühjahr 2025 erhält unser 500 Jahre altes Stammhaus ein neues Kleid: Balkone werden zu lichtdurchfluteten Veranden, elf Bäder modernisiert und einzelne Zimmer vergrößert. Westseitig öffnen bodentiefe Glasfronten den Blick in die Berge, während die Süd- und Ostseite mit zusätzlichen Balkonen im traditionellen Walser-Stil ergänzt wird. Auch die Fassade erstrahlt in neuer Gestaltung, die Handwerkstradition und moderne Architektur verbindet.
Parallel dazu wird der Außenpool neu gebaut: Ein 12 Meter langes Edelstahlbecken mit heller Steinumfassung sorgt künftig für noch mehr Badefreude – weiterhin beheizt und eingebettet in unseren Garten, der 2024 bereits naturnah mit einem geöffneten Bachlauf neu gestaltet wurde.











