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Baubiologie

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Baubiologie im Naturhotel Chesa Valisa

Wer das Naturhotel Chesa Valisa betritt, spürt sofort: Hier geht es nicht nur um Komfort, sondern um ein stimmiges Zusammenspiel von Mensch, Raum und Natur. Die Gastgeberfamilie Kessler legt Wert auf Materialien, Bauweisen und Energiekonzepte, die sich an baubiologischen Prinzipien orientieren – also an einem gesunden, ressourcenschonenden und ganzheitlichen Umgang mit dem Lebensraum.

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Was versteht man unter Baubiologie?

„Baubiologie bedeutet für uns, beim Bauen den Menschen und die Umwelt gleichermaßen im Blick zu behalten“, erklärt Magdalena Kessler. „Es geht darum, Materialien und Formen so zu wählen, dass sie sich positiv auf das Wohlbefinden auswirken und gleichzeitig nachhaltig mit Ressourcen umgehen. Neben der Materialwahl spielen auch Ästhetik, Raumklima und Energieeffizienz eine wichtige Rolle.“

Welche Vorteile bringt das mit sich?

„Baubiologisch gestaltete Räume schaffen ein natürliches, angenehmes Raumgefühl. Holz, Lehm und geölte Oberflächen tragen zu einer ausgewogenen Luftfeuchtigkeit bei und sorgen für ein behagliches Klima. Viele Gäste berichten, dass sie bei uns besonders ruhig schlafen“, sagt Magdalena.

Warum ist euch dieses Thema so wichtig?

„Unser Stammhaus steht seit über 500 Jahren im Kleinwalsertal – gebaut aus Materialien, die damals selbstverständlich waren: Holz, Lehm, Stein“, erzählt Magdalena. „Diese Bauweise inspiriert uns bis heute. Wir verstehen Baubiologie als Rückbesinnung auf unsere Wurzeln – und als zeitgemäße Weiterentwicklung mit modernen Standards.“

Wie zeigt sich das konkret im Hotel?

Im Chesa Valisa kommen geölte Holzböden, Vollholzmöbel und Lehmwände zum Einsatz. Die Bettwäsche besteht aus kontrolliert biologischer Baumwolle, und Netzfreischalter reduzieren elektrische Felder in den Zimmern. Alle Maßnahmen zielen darauf ab, eine wohngesunde und stimmige Umgebung zu schaffen.

 

Welche Rolle spielt Regionalität in eurem baubiologischen Konzept?

„Wir verwenden bevorzugt heimische Materialien wie Weißtanne und Eiche aus der Region“, betont Magdalena. „Wir vermeiden Tropenhölzer und lange Transportwege und arbeiten mit lokalen Handwerksbetrieben zusammen. So sichern wir kurze Lieferketten und stärken gleichzeitig das regionale Handwerk.“

Wie geht Baubiologie im Wellnessbereich?

Auch im Wellnessbereich wird auf natürliche Materialien gesetzt: Holz, Lehm und schadstofffreie Stoffe schaffen ein harmonisches Raumgefühl. Der Pool wird mit eigenem Quellwasser gefüllt und mit ionisiertem Salz statt mit Chlor gereinigt – das schont Haut und Umwelt gleichermaßen.

Ihr habt die Philosophie des nachhaltigen Bauens auch auf eure Mitarbeiterhäuser übertragen – wie sieht das konkret aus?

Die Philosophie des Hauses endet nicht bei den Gästezimmern. „Für unsere neuen Mitarbeiterhäuser setzen wir auf energieeffiziente Holzbauweise in traditioneller Vorarlberger Architektur“, erzählt Magdalena.

Im Naturhotel Chesa Valisa wird Baubiologie so zu einem verbindenden Prinzip: Sie schafft Räume, die Gesundheit, Regionalität und Ästhetik vereinen – und zeigt, dass nachhaltiges Bauen kein Werbeversprechen, sondern eine gelebte Haltung sein kann.